Montag, 29. Juni 2015

Nürburgring 24h Rennen - 2015

Nürburgring 24h Rennen - 14-17.05.2015


Wie schon die beiden Jahre zuvor ging es dieses Jahr ab zur grünen Hölle zum 24h Rennen.
Angereist sind wir am Donnerstag, den 14.05 am späten Nachmittag.

Unsere erste Handlung war Zeltaufbau! Dies war auch schon die letzten Jahre unsere erste Handlung. Da das Wetter in der Eifel sehr wechselhaft ist, waren wir froh, dass wir unser Zelt im gerade noch Trockenen aufgebaut bekommen haben.


Nach dem Zeltaufbau konnten die Renntage für uns beginnen. Ganz nach unser Tradition wurde erstmal der Grill angeschmissen.
Im Hintergrund hörte man dann auch schon Motorengrummeln und sah die ganzen Rennboliden vom Porsche Carera Cup im freien Training fahren. Anschließend durften die 24h-Rennen Boliden ihr 1. Qualifying fahren, bei dem der Audi mit der Nummer 1 des Audi Sport Team Phoenix die beste Zeit mit 8:29.806 fuhr.

Und dann musste es natürlich anfangen mit regnen, zumindest leicht ;-).
Als der Grill eine gute Glut hatte, kamen auch die restlichen Freunde zu ihren Zelten zurück und gestellten sich mit ihrem Grillgut zu uns. Den restlichen Abend saßen wir gemütlich am Grill, schauten den Boliden beim Fahren zu und genossen das Gefühl von, jetzt beginnt unser kleiner Urlaub. Mehr machten wir am ersten Abend nicht. Das war auch gerade richtig, da wir doch recht müde von der langen Autofahrt waren.

Am nächsten Morgen wurden wir von herrlichen Boliden aus dem Schlaf gegrummelt. Um 8:20 fuhren die ersten WTCCer an unserem Zelt vorbei. Wir frühstückten gemütlich und fuhren dann mit dem DSK-Bus zum Fahrerlager. Dort holten wir uns erstmal nen Kaffee und gingen zu den Falken-Driftern ins alte Fahrerlager.

Falken-Drifter



Die Show der Drifter war klasse. Wir hatten tolle Plätze, direkt an den Reifen. Die Drifter sind nur ein paar Meter neben uns vorbei gedriftet. Es war sehr beeindruckend, wie die Drifter Achter um den Moderator und Kreise um andere Boliden gedriftet sind. All das nur Zentimeter von den Reifenstapeln entfernt. Leider konnte man das tolle Driftgefühl nicht sehr gut mit der Kamera einfangen.

Nach der Driftshow sind wir weiter zu den Duschen. Das mit den Duschen im Fahrerlager ist super! Dort gibt es große, saubere Duschen mit warmen Wasser. Freitag ist zudem ideal zum Duschen, da dort bei den Duschen am wenigstens los ist. An den beiden Renntagen (Samstag und Sonntag) gehe ich da nur ungern hin, da dann dort viel zu viel los ist.
Nach dem Duschen sind wir zum Mercedes-Zelt gelaufen. Dort hatten wir eine exzellente Sicht auf die Rennstrecke ( Nahe der Einfahrt zur Boxengasse). Wir konnten dann gerade noch die letzten Minuten des 2. Qualifying sehen. Die Beste Zeit beim 2. Qualifying fuhr der Black Falcon SLS AMG mit der Nummer 2 und einer Zeit von 8:20.034 min.

Ende des 2. Qualifing



Nachdem alle Rennboliden aufgeräumt waren sind wir weiter zum Hatzenbach gelaufen. Die Stimmung dort, direkt an der Nordschleife ist doch eine ganz andere, wie die im Fahrerlager und an der Grand-Prix-Strecke.

Party im Hatzenbach


Im Hatzenbach legten wir eine kleine Pause ein und beobachteten das 24h-CLassic Rennen. Bei ein paar dieser alten Modelle, hatte man (zumindest ich) das Gefühl, dass die Boliden eher in ein Museum statt auf die Rennstrecke gehören.
Vom Hatzenbach sind wir weiter zum Adenauer Forst gelaufen. Zwischendurch haben wir kleine Pausen eingelegt um die Party zu genießen und die Oldies fahren zu sehen.

Im Adenauer Fort haben wir dann eine etwas längere Pause eingelegt, ehe wir weiter zum Wehrseifen und Breitscheid sind.

24h-Classic Rennen

Im Wehrseifen angekommen, haben wir uns das Top-30 Qualifying angeschaut.

Top-30 Qualifying



Im Breitscheid angekommen, sind wir erstmal zum Restaurant "gemütliches Eck" und haben sehr leckere Steaks gegessen. Das gemütliche Eck kann ich nur empfehlen :).
Nach dem Essen sind wir zurück zur Rennstrecke gelaufen und haben dort gewartet, bis alle Autos von der Rennstrecke gefahren sind und sie für die Fans freigegeben wurde. Ich finde, das ist eine sehr schöne Tradition, dass man in der Nacht vor dem Rennen auf die Rennstrecke darf.

Als wir dann auf der Rennstrecke waren, sind wir durchs Kesselchen, Klostertal, Wippermann Richtung Brünnchen gelaufen. An der Steilstrecke waren viele bunte Leuchtringe aufgehängt und der bekannte Slogan "Pro Steilstrecke" war zu lesen. Am Brünnchen wurde eine Riesenparty gefeiert. Es war sogar das Fernsehteam da und hat die Bobby-Car-Fahrer beim Fahren auf der Rennstrecke, umgeben von Zuschauen und roten Leuchtfackeln, gefilmt.
Nach der Party im Brünnchen ging es weiter, vorbei an ruhigeren Plätzen wie der Pflanzgarten und der Galgenkopf.

Nachts auf der Rennstrecke


Am Ende unserer Tour sind wir über die Döttinger Höhe, Antoniusbuche, Tiergarten und Hohenrain gelaufen. Das war schon ein krasses Gefühl, so über die Döttinger Höhe zu laufen. Ab und zu kam auch ein Auto vorbei gefahren (aber da ja bekannt war, dass Menschen auf der Strecke sind, waren die Fahrer alle sehr Vorsichtig ;-) ).
Am Hohenrain wäre ich dann schier auf einem Autoteil ausgerutscht. Da es mittlerweile schon sehr dunkel war, hab ich es nicht gesehen. Ich hab nur gemerkt, dass mir ein Fuß wegrutscht ist. Ich hab dann mit dem Handy auf die Straße geleuchtet und ein Kohlefaserteile (vermutlich von einem Porsche des Porsche Carrera Cups) entdeckt. Wir sind dann bis zur Start- und Zielgeraden gelaufen und von dort wieder zurück zum Zelt. Müde und eine Runde Nordschleife später sind wie dann alle in unsere Schlafsäcke gefallen.

Am nächsten Morgen war Renntag!!! Wie gewöhnlich wurden wir mit Bolidengrummeln geweckt...
An dem Samstag machten wir am Vormittag nicht all zu viel. Wir waren etwas im Fahrerlager unterwegs um dann auch pünktlich um 14 Uhr bei der Startaufstellung zu sein. Die Startaufstellung ist eine sehr gute Gelegenheit die schönen Rennboliden vom Nahen zu sehen. Auch die Stimmung, die sich bei der Startaufstellung breit macht ist einmalig. Die ganzen Rennteams bereiteten sich jetzt auf 24h-Rennen und Dauereinsatz vor. Nach der Aufstellung sind wir dann schnell zum Hatzenbach um von dort aus die Einführungsrunde zu sehen.

Startaufstellung


Nach der Einführungsrunde sind wie erstmal zum Zelt zurück um dort dann denn Grill anzuschmeißen. Jetzt war erstmal Rennen...
Zwischendurch beobachteten wir immer die Zwischenergebnisse des Rennens via Live Ticker. Nach dem Grillen machten wir uns dann wieder auf den Weg an die Nordschleife um die Party dort zu genießen.

Den letzten Abend sind wir dann rechtzeitig ins Bett. Wir wollten am Nächsten Tag nicht all zu müde sein, da wir noch eine sehr lange Autofahrt vor uns hatten, einmal quer durch Deutschland.

Am nächsten Tag hieß es aus dem Grund auch gleich nach dem Frühstück: Zeltabbauen, Sachen einpacken und Zeltplatz aufräumen. Anschließend sind wir nochmal kurz an die Rennstrecke und ins Fahrerlager. Wir sind dann auch schon vor Rennende (wir wollten es vermeiden in den Stau zu kommen) Richtung Autobahn gefahren. So haben wir nur über den Live Ticker mitbekommen, dass das Audi Sport Team WRT mit der Nummer 28 und einem Audi R8 LMS den ersten Platz belegte, der BMW Z4 GT3 vom Team BMW Sports Trophy Taem Marc VDS mit der Nummer 25 den 2. Platz und mit der Nummer 44 der Porsche vom Falken Team den 3. Platz. Besonders habe ich mich über das Team Twin Busch und ihren 11. Platz gefreut.

Im Großen und Ganzen waren es wieder schöne Renntag in der Eifel.


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