Freitag, 23. Oktober 2015

Ein Wochenende in Salzburg - Oktober 2015

Der letzte Städtetrip ging nach Salzburg.

Wir sind mit dem Meridian von München nach Salzburg mit dem "Guten Tag- Ticket" gefahren. Trotz der Flüchtlingssituation, den verstärken Kontrollen und dem eingeschränkten Zugverkehr nach Salzburg verlief alles problemlos.

Wir starteten schon um 12 Uhr aus München und waren somit um 14 Uhr in Salzburg. Dort angekommen, holten wir unsere Salzburg-card ab (http://www.salzburg.info/de/sehenswertes/salzburg_card) und checkten in unserem Hotel ein.
Die Salzburg-Card kann ich nur empfehlen.
Da wir nur ein Wochenende in Salzburg waren, haben wir die Variante mir 48h Gültigkeit gewählt. Mit der Karte konnten wir die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und hatten in allen städtischen Sehenswürdigkeiten freien Eintritt. Die Karte macht sich schon nach 2-3 besichtigen Sehenswürdigkeiten bezahlt.

Nachdem wir unser Gepäck im Hotel abgeladen und uns etwas frisch gemacht haben, sind wir zu Fuß zum Schloss Mirabell gelaufen.


Park vom Schloss Mirabell

Dort sind wir etwas durch den Schlossgarten und die Altstadt in Richtung Salzach gewandert.
Am Schlossgarten angekommen, sind wir dort etwas durchspaziert und haben anschließend noch etwas die kleinen Gässchen in der Altstadt erkundet. Ich war sofort begeistert von dem Charme der vielen kleinen Sträßchen. In einer kleinen Gasse entdeckten wir dann eine Treppe zu einer genialen Aussicht mit einer süßen kleinen Kapelle...
zwischendurch hatte man eine grandiose Aussicht über Salzburg und konnte den einen oder anderen Blick in einen kleinen, süßen Garten erhaschen.








Von der Kapelle sind wir den Stufen von unserer Neugier getrieben weiter gefolgt. Am Ende der Stufen standen wir vor dem Kapuzienerkloster. Wir warfen einen kleinen Blick in die Klosterkirche und wanderten weiter den Berg hinauf. Der Weg durch den Wald und mit den Aussichtsspots zwischendurch war sehr schön. Der Weg ist mit einfachen Schuhen (Turnschuhe, Halbschuhe) gut machbar.

Oben auf dem Berg angekommen, standen wir direkt vor dem Franzisikischlössl Salzburg. Dort gab es auch ein kleines Café, da wir aber schon nach 17 Uhr hatten, hatte es schon geschlossen.

Wir spazierten wieder durch den Wald zum Kapuzienerkloster zurück, nahmen dort dann aber die Straße statt der Treppe zurück in die Altstadt. Unseren ersten Abend haben wir entspannt im Hotel ausklingen lassen.

Am nächsten Tag haben wir eine kleine Stadttour, an den für uns interessanten Attraktionen, gemacht.

Gestartet sind wir, wie am Abend zuvor in Richtung Schloß Mirabell. Aber anstatt durch den Park zu laufen, sind wir direkt vor dem Schloss links gelaufen. Folgt man diesen Weg bis zum Ende läuft man fast direkt auf das Wohnhaus von Mozart zu. Dies haben wir uns auch kurz angeschaut. Für mich war das nicht so spannend, so dass wir das Geburtshaus von Mozart auch ausgelassen haben. Aber das Wohnhaus von Mozart ist sehr nett hergerichtet und seine Geschichte ist schön aufbereitet, von dem her würde ich Mozartfans das Haus auf jeden Fall empfehlen :).

Weiter ging es über die Joseph-Friedrich-Hummels Straße, dem Makarsteg, über den Museumsplatz zum Haus der Natur. Das Haus der Natur bietet auf 5 Stockwerke Ausstellungen aus fast allen Bereichen der Natur. Ich persönlich fand dort die Ausstellung über die Wale und Delphine sowie die Ausstellung über Schallwellen mit den Interaktionen besonders schön.
Nach dem Haus der Natur ging es weiter zum DomQuatier. An dieser Stelle haben wir das Geburtshaus von Mozart ausgelassen, was sich gut auf dem Weg vom Haus der Natur zum DomQuatier einbinden lässt.


DomQuatier

Vor dem DomQuatier haben wir eine kleine Pause eingelegt und heiße Maronen gegessen. Anschließend sind wir den Rundgang durchs DomQuatier gelaufen. Von der Dachterrasse des DomQuatiers hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt ums Quatier herum und haben von dort einen kleinen Markt entdeckt. Nach der Besichtigung haben wir uns auch gleich auf die Suche nach dem Markt gemacht und ihn auch sofort gefunden.

Aussicht vom DomQuatier


Nach einer kleinen Runde über den Markt, sind wir zur Festungsbahn gelaufen und mit dieser auf die Hohensalzburg gefahren. Auf der Hohensalzburg kann man an verschiedenen geführten Touren teilnehmen, wir nahmen natürlich auch an einer teil ;-). Ich fand es etwas schade, dass man die Touren nur in der Gruppe machen konnte und nicht alleine. Erzählt wurde uns auch nichts, wir hatten nur ein Audiogerät dabei, dass uns dann alles erzählt hat.

Die Aussicht von der Hohensalzburg war aber einmalig und wirklich toll. Alleine dafür lohnt sich der Aufwand schon, da hoch zu fahren oder zu laufen.

Aussicht von der Hohensalzburg
Salzburg von der Hohensalzburg


Von der Hohensalzburg ging es zu Fuß zurück in die Stadt. Dort haben wir den Bus zum Zoo gesucht und auch gefunden ;-). Nach einer kleinen Busfahrt waren wir am Zoo. Der Salzburger Zoo ist ein sehr kleiner und süßer Zoo. Gemütlich sind wir durch den Zoo spaziert.
Am Ende des Zoos gelangt man in den Schlosspark des Schloss Hellbrunn. Wir sind aber nicht zum Schloss (wir hatten schon 17 Uhr und hätten nicht mehr genug Zeit gehabt, rechtzeitig vor Schließung dort zu sein). Statt dessen sind wir auf den Berg zum Volkskundemuseum (im Monatsschlössl) gelaufen. Es ist ein sehr kleines und schönes Museum. Auf dem Weg sind wir am Steintheater vorbei gekommen. Dort oben auf dem Berg haben wir noch eine kleine Runde gedreht und die Aussichtspunkte abgeklappert. Die Aussicht war sehr schön :).

Steintheater


Ausblick auf den Schlosspark


Nach der kleinen Tour zum Volkskundemuseum sind wir über den Schlosspark zurück zum Bus gelaufen und zurück zum Hotel gefahren.

Nachdem wir uns dort etwas frisch gemacht haben ging es zu einem kleinen vegan-vegetarisch-indischen Restaurant, das Spicy Spices. Ein ganz kleines, süßes Restaurant, dass noch das ein oder andere Bioprodukt verkauft.

http://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g190441-d1060423-Reviews-Spicy_Spices-Salzburg_Austrian_Alps.html.

Am Nächsten Tag haben wir uns zum Abschluss auf den Weg zur Stiegl-Brauwelt aufgemacht. Mit dem Bus super zu erreichen. Die Führung war sehr interessant, wir durften sogar die verschiedenen Zwischenprodukte vom Hopfen zum Bier mit allen Sinnen untersuchen. Am Ende gab es noch die Gelegenheit, in der Führung mit inbegriffen, eine kleine Bierprobe zu machen.
Ich habe dort ein Bier mit Anis probiert. Ich kann nur sagen, lohnt sich auf jeden Fall und sehr lecker ;-).

Nach dem Ausflug zur Brauwelt ging es auch schon wieder zurück ins Zentrum. Dort gab es noch das obligatorische Wiener Schnitzel mit Kartoffeln in einem der ältesten Kaffeehäuser und dann ging es auch schon wieder mit dem Zug zurück nach München.

Mir hat Salzburg sehr gut gefallen und gehe auf jeden Fall wieder hin :-).

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